Martina Renner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Quelle: DBT/Stella von Saldern

 

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Wahlkreisbüros

Wahlkreisbüro Martina Renner, MdB, Eugen Richter Straße 44, 99085 Erfurt

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Zu meiner Person

Persönliche Angaben

  • Geboren März 1967 in Mainz
  • Verheiratet
  • zwei Kinder
  • Kulturwissenschaftlerin

Über mich

Als 16-Jährige traf ich die Entscheidung, aktiv für eine solidarische, bürgerrechtsorientierte und emanzipatorische Politik einzutreten – als Reaktion auf die Kohl Ära der 1980er Jahre der alten Bundesrepublik und die von Konservativen propagierte „geistig moralische Wende”. Die Hoffnung auf eine solidarische und offene Gesellschaft hat seitdem meinen Lebensweg geprägt. Nach vielen spannenden Jahren in studentischen Interessenvertretungen und sozialen Bewegungen führte mich diese Idee 1998 zur PDS. Gerade weil mein Geburtsort, mein Studienort und mein heutiger Lebensmittelpunkt in verschiedenen Bundesländern liegen, die jeweils vom wirtschaftlichen Strukturwandel und hoher Arbeitslosigkeit betroffen waren und sind, sind mir West- und Ostperspektiven und Biografien gleichermaßen sehr vertraut.
Ohnehin gilt: Ob West, Nord-, Süd- oder Ostdeutschland - soziale Gerechtigkeit ist überall notwendig. Als Innenpolitikerin erhebe ich meine Stimme dort, wo Freiheits- und Bürgerrechte auf dem Altar einer hysterischen Sicherheitspolitik geopfert werden. Als LINKE müssen wir deutlich machen: der Abbau des Sozialstaates und der Ausbau eines obrigkeitshörigen Ordnungsstaates sind zwei Seiten einer Medaille. Freiheit und soziale Gerechtigkeit als Einheit zu denken muss die Antwort auf diese Entwicklung sein. Diese Auseinandersetzung im Parlament und in den sozialen Bewegungen zu führen, bleibt mein Credo.
Dazu gehört auch, dass ich mich seit mehr als zwei Jahrzehnten gegen Neonazis, Rassismus und für eine offene Gesellschaft und Geflüchtete engagiere. Wichtig ist mir weiterhin, publizistisch und als Referentin in diesem Bereich zu wirken. Als Landesvorstandsmitglied im Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten e.V. übernehme ich bewusst eine Rolle als Mittlerin zwischen den Zeitzeug*innen der NS-Verfolgung und des Widerstands und heutigen Jugendlichen. Vermittler der politischen Bildung sind auch die parteinahen Stiftungen, daher engagierte ich mich in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und Thüringen.

Beruflicher Werdegang

Nach meinem Studium der Philosophie, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft und Biologie an der Universität Bremen arbeitete ich zwei Jahre in Bremen als Bildungs- und Öffentlichkeitsreferentin beim "Deutsch-Kurdischen Freundschaftsverein e.V." und von 1998 bis 2002 als Kulturmanagerin im "Stadtteilkulturzentrum Fuhrpark".  Ab 2002 war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fraktion Die LINKE im Thüringer Landtag für innenpolitische Themen zuständig und wurde dann 2009 zur Abgeordneten im Thüringer Landtag gewählt. Zu meinen Funktionen als Landtagsabgeordnete gehörte auch das Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und innenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Außerdem war ich ab 2012 Obfrau der LINKEN im NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages, bis ich im September 2013 für den Wahlkreis 192 (Gotha) erstmals in den Bundestag gewählt wurde. In der 17. Wahlperiode des Deutschen Bundestags war ich Obfrau der LINKEN im NSA-Untersuchungsausschuss und ordentliches Mitglied im Innenausschuss sowie Sprecherin für antifaschistische Politik. Bei der Bundestagswahl im September 2017 wurde ich für den Wahlkreis 193 (Erfurt, Weimar Weimarer Land II) erneut in den Bundestag gewählt. Für die Bundestagsfraktion DIE LINKE bin ich Obfrau im Untersuchungsausschuss Anschlag Breitscheidplatz, ordentliches Mitglied im Innenausschuss und Sprecherin für antifaschistische Politik.

Mein Lebensmotto

„Keinen verderben lassen, auch nicht sich selbst, jeden mit Glück zu erfüllen, auch sich, das ist gut.” (Bertolt Brecht)

Politik nicht für Menschen, sondern mit Menschen machen. Keinen zurücklassen und keinen übersehen. Sich selbst treu bleiben und doch Veränderung zulassen. Intellektuelle Anstrengungsbereitschaft und Bodenhaftung in Einklang bringen und das Lachen nicht verlernen.

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Martina Renner

52m Martina Renner
@MartinaRenner

Antworten Retweeten Favorit War halt zu kompliziert für die @BILD. Hätten mal jemand von der Presse fragen sollen.😜 twitter.com/bwaaaaak/statu…


[IL*] Berlin

7h [IL*] Berlin
@IL_Berlin

Antworten Retweeten Favorit Rheinmetall zu Altmetall! Berliner Aktionstage gegen den deutschen Rüstungskonzern vom 1. Mai bis 8. Mai mit #R1MBtwitter.com/i/web/status/9…


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Martina Renner

12h Martina Renner
@MartinaRenner

Antworten Retweeten Favorit Danke an Alle, die in #Ostritz waren und dem SS-Festival die Stirn geboten haben. Ganz besonders an… twitter.com/i/web/status/9…