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Martina Renner

Mitglied des Deutschen Bundestages

 

Erreichbar im Bundestag

Tel: 030/227-74816 (Büro)

Telefax: 030/227-76816

Email: martina.renner@bundestag.de

 

Wahlkreisbüros

Wahlkreisbüro Martina Renner, MdB, Eugen Richter Straße 44, 99085 Erfurt

Tel.: 0361 - 78928140

Fax: 0361 - 78928141

Email: martina.renner.ma04@bundestag.de

Mitarbeiter: Kai Budler

Email: martina.renner.ma03@bundestag.de

Mitarbeiterin: Doris Wiegand

 

Website

www.martinarenner.de

 

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Zu meiner Person

Persönliche Angaben

  • Geboren März 1967 in Mainz
  • Verheiratet
  • zwei Kinder
  • Kulturwissenschaftlerin

Über mich

Als 16-Jährige traf ich die Entscheidung, aktiv für eine solidarische, bürgerrechtsorientierte und emanzipatorische Politik einzutreten – als Reaktion auf die Kohl Ära der 1980er Jahre der alten Bundesrepublik und die von Konservativen propagierte „geistig moralische Wende”. Die Hoffnung auf eine solidarische und offene Gesellschaft hat seitdem meinen Lebensweg geprägt. Nach vielen spannenden Jahren in studentischen Interessenvertretungen und sozialen Bewegungen führte mich diese Idee 1998 zur PDS. Gerade weil mein Geburtsort, mein Studienort und mein heutiger Lebensmittelpunkt in verschiedenen Bundesländern liegen, die jeweils vom wirtschaftlichen Strukturwandel und hoher Arbeitslosigkeit betroffen waren und sind, sind mir West- und Ostperspektiven und Biografien gleichermaßen sehr vertraut.
Ohnehin gilt: Ob West, Nord-, Süd- oder Ostdeutschland - soziale Gerechtigkeit ist überall notwendig. Als Innenpolitikerin erhebe ich meine Stimme dort, wo Freiheits- und Bürgerrechte auf dem Altar einer hysterischen Sicherheitspolitik geopfert werden. Als LINKE müssen wir deutlich machen: der Abbau des Sozialstaates und der Ausbau eines obrigkeitshörigen Ordnungsstaates sind zwei Seiten einer Medaille. Freiheit und soziale Gerechtigkeit als Einheit zu denken muss die Antwort auf diese Entwicklung sein. Diese Auseinandersetzung im Parlament und in den sozialen Bewegungen zu führen, bleibt mein Credo.
Dazu gehört auch, dass ich mich seit mehr als zwei Jahrzehnten gegen Neonazis, Rassismus und für eine offene Gesellschaft und Geflüchtete engagiere. Wichtig ist mir weiterhin, publizistisch und als Referentin in diesem Bereich zu wirken. Als Landesvorstandsmitglied im Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten e.V. übernehme ich bewusst eine Rolle als Mittlerin zwischen den Zeitzeug*innen der NS-Verfolgung und des Widerstands und heutigen Jugendlichen. Vermittler der politischen Bildung sind auch die parteinahen Stiftungen, daher engagierte ich mich in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und Thüringen.

Beruflicher Werdegang

Nach meinem Studium der Philosophie, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft und Biologie an der Universität Bremen arbeitete ich zwei Jahre in Bremen als Bildungs- und Öffentlichkeitsreferentin beim "Deutsch-Kurdischen Freundschaftsverein e.V." und von 1998 bis 2002 als Kulturmanagerin im "Stadtteilkulturzentrum Fuhrpark".  Ab 2002 war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fraktion Die LINKE im Thüringer Landtag für innenpolitische Themen zuständig und wurde dann 2009 zur Abgeordneten im Thüringer Landtag gewählt. Zu meinen Funktionen als Landtagsabgeordnete gehörte auch das Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und innenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Außerdem war ich ab 2012 Obfrau der LINKEN im NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages, bis ich im September 2013 für den Wahlkreis 192 (Gotha) erstmals in den Bundestag gewählt wurde. In der 17. Wahlperiode des Deutschen Bundestags war ich Obfrau der LINKEN im NSA-Untersuchungsausschuss und ordentliches Mitglied im Innenausschuss sowie Sprecherin für antifaschistische Politik. Bei der Bundestagswahl im September 2017 wurde ich für den Wahlkreis 193 (Erfurt, Weimar und Weimarer Land II) erneut in den Bundestag gewählt. Für die Bundestagsfraktion DIE LINKE bin ich Obfrau im Untersuchungsausschuss Anschlag Breitscheidplatz, ordentliches Mitglied im Innenausschuss und Sprecherin für antifaschistische Politik. Im Juni 2018 wurde ich auf dem Leipziger Parteitag der LINKEN zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.

Mein Lebensmotto

„Keinen verderben lassen, auch nicht sich selbst, jeden mit Glück zu erfüllen, auch sich, das ist gut.” (Bertolt Brecht)

Politik nicht für Menschen, sondern mit Menschen machen. Keinen zurücklassen und keinen übersehen. Sich selbst treu bleiben und doch Veränderung zulassen. Intellektuelle Anstrengungsbereitschaft und Bodenhaftung in Einklang bringen und das Lachen nicht verlernen.

Lebenslauf

Schulbildung/Studium/Berufsabschlüsse:

  • 1986 Abitur
  • 1987 bis 1995 Studium der Philosophie/Kulturwissenschaft/Kunstwissenschaft und Biologie an der Universität Bremen

 Beruflicher Werdegang:

  • 1996 bis 1997 Bildungs- und Öffentlichkeitsreferentin beim Deutsch-Kurdischen Freundschaftsverein e.V. (Bremen)
  • 1998 bis 2002 Kulturmanagerin im Stadtteilkulturzentrum Fuhrpark e.V. (Bremen)
  • seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fraktion die LINKE im Thüringer Landtag für den Bereich Innenpolitik
  • Autorin und Referentin zum Thema Rechtsextremismus

Politische Biographie:

  • 1993 bis1995 Vorstandsmitglied im Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Bremen
  • Zahlreiche Aktivitäten/Verantwortlichkeiten im Bereich antirassistischer / antifaschistischer Kampagnen
  • 1998 bis 2001 Mitglied im Landesvorstand der PDS in Bremen
  • 1999 Spitzenkandidatin der PDS zur Bürgerschaftswahl in Bremen
  • 1999 bis 2006 Beirat der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen
  • 2005 bis 2007 Mitglied im Stadtvorstand der LINKEN Erfurt
  • 2009 bis 2013 Mitglied im Thüringer Landtag, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, innenpolitische Sprecherin und Obfrau des thüringischen Untersuchungsausschusses zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)
  • Seit 2013 Mitglied des 18. Deutschen Bundestages, Mitglied im Innenausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz
  • Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand des TVVdN-BdA e.V. und Vorsitzende der Basisgruppe Erfurt
  • Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative Bittstädt-Wachsenburggemeinde e.V.
  • Betriebsratsmitglied der Fraktion die LINKE in Thüringen

Martina Renner ist Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung und im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.