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Martina Renner, Kati Engel

Gemeinsame Pressemitteilung von Martina Renner und Kati Engel zur Razzia gegen Neonazis in Eisenach

In den heutigen Morgenstunden kam es zu einer großangelegten Razzia des BKA im Auftrag des Generalbundesanwalts gegen ein Netzwerk von militanten Neonazis. Unter den 50 Beschuldigten sind auch mehrere Neonazis aus dem Umfeld der Eisenacher Kampfsportgruppe "Knockout 51". Gegen vier Personen wurden Haftbefehle vollstreckt. Drei davon in Eisenach. Die Bundestagsabgeordnete Martina Renner und die Landtagsabgeordnete Kati Engel aus Eisenach begrüßen die Ermittlungen, die heute ebenso zu Durchsuchungen in Eisenach und Umgebung geführt haben.

Gemeinsame Pressemitteilung von Martina Renner, MdB und Kati Engel, MdL

In den heutigen Morgenstunden kam es zu einer großangelegten Razzia des BKA im Auftrag des Generalbundesanwalts gegen ein Netzwerk von militanten Neonazis. Unter den 50 Beschuldigten sind auch mehrere Neonazis aus dem Umfeld der Eisenacher Kampfsportgruppe "Knockout 51". Gegen vier Personen wurden Haftbefehle vollstreckt. Drei davon in Eisenach. Die Bundestagsabgeordnete Martina Renner und die Landtagsabgeordnete Kati Engel aus Eisenach begrüßen die Ermittlungen, die heute ebenso zu Durchsuchungen in Eisenach und Umgebung geführt haben.

"Das terroristische Netzwerk Combat18 hat trotz Verbot seine Aktivitäten weitergeführt. Außerdem weisen Recherchen von antifaschistischen Gruppen schon länger auf die Verbindungen der "Atomwaffen Division" nach Deutschland und insbesondere Eisenach hin. Die heutige Razzia trifft definitiv die Richtigen.", erklärt Martina Renner, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

Darüber hinaus bekräftigt Kati Engel: "Es ist nicht verwunderlich das ebenso einschlägig bekannte Orte der lokalen Neonaziszene in Eisenach im Rahmen der Ermittlungen durchsucht werden. Nicht erst seit gestern warnen Antifaschist:innen vor den hiesigen Strukturen der extremen Rechten. Die regelmäßige Gewalt und Bedrohungslage müssen ein Ende haben."

Wir fordern, dass die Ermittlungen mit den heutigen Durchsuchungen auch entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen müssen. Die Beschuldigten dürfen sich ihrer Sache nicht länger sicher sein. In Zukunft müssen Behörden schneller handeln, wenn neonazistische Strukturen offen mit Gewalt agieren und entsprechende Netzwerke bilden.