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Helmut Roewers antikommunistische Denkfabrik

Zuletzt erregte Helmut Roewer mit seinem Buch „Corona-Diktatur“ einigen Wirbel. Ein guter Anlass, nochmal den Text über Roewers fragwürdige Personalentscheidungen als Chef des Thüringer Verfassungsschutzes von 1994 bis 2001 zu lesen, den ich 2012 gemeinsam mit Paul Wellsow geschrieben habe. Nicht nur Roewers veröffentlichte damals schon bei extrem Rechten Verlagen, sondern auch seine früheren Mitarbeiter.

Zuletzt erregte Helmut Roewer mit seinem Buch „Corona-Diktatur“ einigen Wirbel. Ein guter Anlass, nochmal den Text über Roewers fragwürdige Personalentscheidungen als Chef des Thüringer Verfassungsschutzes von 1994 bis 2001 zu lesen, den ich 2012 gemeinsam mit Paul Wellsow geschrieben habe. Nicht nur Roewers veröffentlichte damals schon bei extrem rechten Verlagen, sondern auch seine früheren Mitarbeiter. In seiner Zeit als Leiter des Thüringer VS arbeitete er an seinem Traum einer antikommunistischen Denkfabrik, den er mit seinen Personalentscheidungen umzusetzen versuchte. Der glühende Antikommunismus, der Roewer und seine Mannschaft antrieb, nahm psychopathische Züge an und schien auch illegale Aktionen zu rechtfertigen. Roewer machte Jagd auf die PDS und andere Linke, während er gleichzeitig mit V-Leute-Gehältern die militante Neonaziszene aufpeppelte, die mit ihm den Antikommunismus teilte und sich auf den tödlichen Weg in den bewaffneten „Rassenkrieg“ gemacht hatte.

Der Text von Paul Wellsow und mir Roewers Gesellen - Die fragwürdigen Personalentscheidungen des Ex-Chefs des Thüringer Verfassungsschutzes ist 2012 im Sammelband Made in Thüringen? Nazi-Terror und Verfassungsschutz-Skandal im VSA-Verlag erschienen und kann hier runtergeladen werden.

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