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Quelle: Deutschlandfunk/13.11.2014/Dokumentation

Datenaustausch - ja oder nein?

Der Verdacht, der BND habe massenhaft Daten deutscher Bürger an den US-Nachrichtendienst NSA weitergeleitet, stand heute im Mittelpunkt des NSA-Untersuchungsausschusses. Ob die Aussagen der Zeugen diesen ausräumen konnten, darüber sind die Abgeordneten allerdings uneins.

Der Verdacht wiegt schwer: Hat der Bundesnachrichtendienst massenhaft Daten, darunter die deutscher Bürger, an den US-Nachrichtendienst NSA weitergeleitet? Die sogenannte Operation Eikonal, die Ausleitung aus einem Frankfurter Internetknoten zwischen 2004 und 2008, hatten Medien aufgedeckt.

Nun wollte der Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages herausfinden, was es damit auf sich hat und für mehr Aufklärung geladen war ein heutiger Unterabteilungsleiter beim BND, der seit 20 Jahren im BND arbeitet und 2000 bis 2007 für die Kabelerfassung zuständig war. Für den Elektrotechniker der unter dem Kürzel W. K. auftrat und heute für die gesamte Signalerfassung beim BND zuständig ist, war klar, dass keine, Zitat, "massenhafte Erfassung deutscher Staatsbürger und deren Daten und Weiterleitung derselben an die NSA" stattgefunden habe, Zitat Ende.

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