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Quelle: www.stern.de

Innenministerium verhindert Rede von Künstler

Der beim BpB-Kongress ursprünglich als Sprecher eingeplante Künstler Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit ist auf Anweisung des Innenministeriums von einer Veranstaltung ausgeladen worden. Martina Renner kommentiert: "Dass das Innenministerium per Erlass einen politisch missliebigen Künstler aus dem Programm entfernen lässt, ist kleingeistig und autoritär.

Zahlreiche Bundestagsfraktionen und Mitglieder  der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) zeigen sich irritiert und verärgert darüber, dass sich Horst Seehofers Innenministerium in den Veranstaltungsplan eines Bildungskongresses eingemischt hat. Der beim BpB-Kongress ursprünglich als Sprecher eingeplante Künstler Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit war auf Anweisung des Innenministeriums von der Veranstaltung ausgeladen worden.

Auch Martina Renner (Linke) äußerte sich: "Dass das Innenministerium per Erlass einen politisch missliebigen Künstler aus dem Programm entfernen lässt, ist kleingeistig und autoritär. In einer Demokratie sollte es möglich sein, dass auch Kunst, die dem Innenminister nicht gefällt, prominent diskutiert wird."

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