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Martina Renner

75 Jahre Befreiung von Auschwitz - Gedenken erneuern, antifaschistischen Grundkonsens schaffen!

Am 27. Januar 2020 gedenken wir des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee und begehen den Holocaust-Gedenktag. Auschwitz ist ein Symbol dafür, zu welch millionenfachem Leid und entsetzlichen Verbrechen Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus in ihrer letzten Konsequenz führen. Doch gerade einmal 75. Jahre nach der Niederwerfung des Faschismus keimt dieser erneut auf, in Form von Gewalt, der offenen Verbreitung menschenfeindlicher Ideologie und dem Versuch die Geschichte umzudeuten und die Opfer von Nationalsozialismus und Shoa zu vereinnahmen und damit zu verhöhnen.

Am 27. Januar 2020 gedenken wir des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee und begehen den Holocaust-Gedenktag.

Auschwitz ist ein Symbol dafür, zu welch millionenfachem Leid und entsetzlichen Verbrechen Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus in ihrer letzten Konsequenz führen. Doch gerade einmal 75. Jahre nach der Niederwerfung des Faschismus keimt dieser erneut auf, in Form von Gewalt, der offenen Verbreitung menschenfeindlicher Ideologie und dem Versuch die Geschichte umzudeuten und die Opfer von Nationalsozialismus und Shoa zu vereinnahmen und damit zu verhöhnen.

Auch und gerade deshalb müssen wir das Gedenken an den Holocaust und die Opfer des Nationalsozialismus stetig erneuern. Teil davon muss es sein, nicht nur an die Verbrechen gegen Jüdinnen und Juden zu erinnern, sondern dafür einzutreten, jüdisches Leben wie es heute, unter zunehmender Bedrohung in der Bundesrepublik stattfindet, sichtbar zu machen.

Wenn der Ausspruch der 'Wehrhaften Demokratie' keine hohle Losung sein soll und das Wissen darüber, das Geschehenes wieder geschehen kann, nicht ignorieren, müssen wir entschlossen für einen antifaschistischen Grundkonsens streiten und jeder Verharmlosung oder gar Kooperation mit neuen Nazis entgegentreten. Die Verteidigung demokratischer Werte können wir nicht anderen oder staatlichen Institutionen überlassen, das müssen wir schon selber machen. Das sind wir nicht zuletzt den Opfern des Nationalsozialismus und des Holocaust, deren Angehörigen und Hinterbliebenen, sowie zukünftigen Generationen schuldig.