Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Quelle: www.sueddeutsche.de

Ku-Klux-Klan agierte in Deutschland unbemerkt

Das Ziel einer Razzia, die Mitte Januar stattfand: eine bis dahin unbekannte Ku-Klux-Klan-Gruppierung, die sich "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland" nennt. Insgesamt stellten die Ermittler mehr als 100 Waffen sicher, gegen rund 40 Männer und Frauen wird seither ermittelt. Die Linken-Abgeordnete Martina Renner wirft der Bundesregierung vor, das Gewaltpotenzial der Gruppe zu unterschätzen.

Die Polizisten kamen in den Morgenstunden: Sie brachen Türen auf und stürmten zwölf Wohnungen in der gesamten Bundesrepublik. Das Ziel der Razzia, die Mitte Januar stattfand: eine bis dahin unbekannte Ku-Klux-Klan-Gruppierung, die sich "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland" nennt. Insgesamt stellten die Ermittler mehr als 100 Waffen sicher, gegen rund 40 Männer und Frauen wird seither ermittelt. Je mehr über die ominöse Rassistengruppierung bekannt wird, umso klarer wird, dass sie unbemerkt von den Behörden und der Öffentlich schon viel länger aktiv war als bisher angenommen.

Die Linken-Abgeordnete Martina Renner wirft der Bundesregierung vor, das Gewaltpotenzial der Gruppe zu unterschätzen. "Der Ku-Klux-Klan ist durch seine Rassenideologie gerade für gewalttätige Neonazis ein Bezugspunkt. Statt abzuwiegeln muss der Verfolgungsdruck der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden deutlich erhöht werden."

Mehr lesen Sie hier