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Quelle: https://konkret-magazin.de

Zum Beispiel André M.

Dem 32jährigen André M. wird zur Last gelegt, als „Nationalsozialistische Offensive“ und „NSU 2.0“mehr als hundert Drohmails und -faxe versandt und drastische Verbrechen angedroht zu haben. Nebenklägerin Martina Renner erklärt: „Ich möchte, dass klar wird, dass solche Drohungen nicht harmlos, die Täter digital vernetzt und teilweise seit Jahren aktiv sind“.

Dem 32jährigen André M. wird zur Last gelegt, als „Nationalsozialistische Offensive“ und „NSU 2.0“mehr als hundert Drohmails und -faxe versandt und in gewaltvoller und sexualisierter Sprache drastische Verbrechen angedroht zu haben. Martina Renner, die selbst betroffen ist und als Nebenklägerin im Verfahren auftritt, wendet sich gegen eine Pathologisierung und Individualisierung der Täter: „Ich möchte, dass klar wird, dass solche Drohungen nicht harmlos, die Täter digital vernetzt und teilweise seit Jahren aktiv sind. Wir müssen von Strukturen und von Zugang zu Waffen und Sprengstoff ausgehen. Es sollte darüber gesprochen werden, und nicht zuerst über den psychischen Knacks des Angeklagten.“ Mehr lesen Sie hier