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18:30 - 21:00 Uhr
Aula der Akademie der bildenden Künste, Schillerplatz 3, 1010 Wien  /  Prozessreport, KZ-Verband/Verband der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Die Europäische Aktion - Strategien im Umgang mit extrem rechten Netzwerken

Viele Menschen erleben alltäglich rechte Gewalt. Auch der gesellschaftliche Umgang damit ist oft unzureichend: Betroffene werden nicht gehört, Ermittlungen verschleppt oder eingestellt und den Täter*innen medial eine Plattform geboten. Ein weiteres Problem sind rechte Strukturen, die Täter*innen Ressourcen und Umfeld bieten, und die oft nationalstaatliche Grenzen überschreiten. Dies wurde auch Anfang dieses Jahres im Prozess gegen die Europäische Aktion vor dem Wiener Landesgericht sichtbar. Dort stand eine Handvoll Angeklagter stellvertretend für ein europaweites Neonazi-Netzwerk vor Gericht. Im Anschluss an den Prozess hat prozess.report Leerstellen benannt und in der Broschüre „Die Europäische Aktion vor Gericht. Grenzen juristischer Aufklärung neonazistischer Straftaten und die Notwendigkeit kritischer Prozessbeobachtung“ zusammengetragen. Welche Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechter Gewalt sehen wir? Wie können journalistische, aktivistische, parlamentarische und wissenschaftliche Perspektiven verknüpft werden und wie können Betroffene besser unterstützt werden? Was wurde bereits getan und was muss noch getan werden? Was können einzelne Akteur*innen tun und welche Möglichkeiten bieten Institutionen oder Antifa-Recherche? Diese Fragen besprechen einige Autor*innen der Broschüre in einer Diskussionsveranstaltung mit dem Publikum. Aus Deutschland berichtet Martina Renner (Die Linke) aus ihrer Arbeit in parlamentarischen Untersuchungsausschüssen. An der Diskussion ist ebenfalls der der Schweizer Parlamentarier und Journalist Hans Stutz beteiligt. Mahriah Zimmermann spricht für das Kollektiv prozess.report über die kritische Beobachtung von Gerichtsverfahren. Eine zusätzliche wissenschaftliche Perspektive auf den Umgang mit rechter Gewalt erfolgt durch Alexander Winkler, der Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (FIPU) ist. Danke an die ÖH Uni Wien & ÖH AKBILD die diese Veranstaltung ermöglichen.

Einlass ab 18.30, es gilt 2G (geimpft oder genesen) + PCR getestet + FFP2-Maske, bitte kommt rechtzeitig für die Einlasskontrolle. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich. 

Die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen.

 

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Veranstaltungsort

Aula der Akademie der bildenden Künste, Schillerplatz 3, 1010 Wien