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19:00 - 21:00 Uhr
Gleis 44, Schillerstraße 44, 89077 Ulm  /  DIE LINKE. KV Ulm/Alb-Donau

Schattenarmee oder Einzelfälle? Rechte Netzwerke in Bundeswehr und Polizei

Rechte Netzwerke gäbe es in der Bundeswehr nicht – so zumindest die offizielle Version. Das ist kaum glaubwürdig angesichts der ganzen Reihe von Vorfällen in den letzten Jahren, bei denen Soldaten mit neonazistischen Handlungen aufgefallen sind. Die Bundeswehr und der MAD leugnen beharrlich die Ausmaße rechter und neonazistischer Tendenzen in der Truppe. Indem sie verschleiern und vertuschen blockieren sie Aufklärung und damit auch wirksame Maßnahmen gegen rechte Strukturen und mögliche Anschläge. Auch in der Polizei gibt es solche Strukturen, das zeigen nicht zuletzt die Drohbriefe an die Anwältin Basay-Yildiz, die vermutlich von hessischen Polizisten versandt wurden. Wie sind diese Netzwerke einzuschätzen und wie gefährlich sind sie? Wie ist die Rolle des militärischen Abschirmdienstes? Warum bleibt die Empörung aus, wenn rechte Soldaten Terrorpläne schmieden? Martina Renner ist stellvertretende Vorsitzende der LINKEN und Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag sowie Obfrau des parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz. Sie beschäftigt sich intensiv mit rechten Netzwerken in Bundeswehr und Polizei.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Veranstaltungsort

Gleis 44, Schillerstraße 44, 89077 Ulm