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Quelle: www.zeit.de/31.01.2018/Dokumentation

Acht Ungereimtheiten im Fall Amri

Zentrale Fragen zum Berliner Anschlag sind ungeklärt. Der Untersuchungsausschuss im Bundestag könnte sie beantworten, doch Union und SPD wollen dessen Auftrag eng fassen.

Der Bundestag wird demnächst einen Untersuchungsausschuss einsetzen, um die Hintergründe des Attentats auf dem Berliner Weihnachtsmarkt zu ermitteln. Obwohl ähnliche Gremien bereits in Nordrhein-Westfalen und Berlin tagen, wird dieser Ausschuss wichtig werden. Denn entscheidende Fragen im Zusammenhang mit Anis Amri sind noch immer offen:

Was weiß Bilel A. und warum wurde er abgeschoben?

Bilel A. und Amri reisten gemeinsam von Italien nach Deutschland ein, sie hatten in den folgenden Monaten immer wieder Kontakt und am Abend vor dem Anschlag waren sie noch gemeinsam essen. Bilel A. könnte Amri sogar geholfen haben und galt selbst als Gefährder. Er scheint einer der wichtigsten Zeugen zu sein, der die Zusammenhänge um die Tat aufhellen könnte. Trotzdem wurde er sehr schnell nach Tunesien abgeschoben, Aufenthaltsort unbekannt.

"Es ist besorgniserregend, dass die Bundesregierung offenbar keine Ahnung über den Aufenthaltsort der wichtigsten Kontaktperson von Anis Amri in Deutschland hat", sagt die designierte Obfrau der Linken im Untersuchungsausschuss, Martina Renner. Sie fragt sich beispielsweise, warum er nicht weiter überwacht wurde, obwohl er offensichtlich ebenfalls gefährlich war.

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Martina Renner

Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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