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Quelle: Thüringische Landeszeitung/08.04.2016/Dokumentation

Beschäftigte V-Mann Marschner NSU-Terroristen in seinem Unternehmen?

Die Thüringer Bundestagsabgeordnete Martina Renner (Linke), sie ist Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, sieht durch die neuesten Veröffentlichungen, die eine Beschäftigung der beiden NSU-Mitglieder beim führenden früheren Neonazi aus Sachsen nahelegen, die Frage aufgeworfen: "Was soll hier verborgen werden?"

Im Februar hatte Renner eine Anfrage an das Innenministerium gestellt, um zu erfahren, wie hoch die Zahl der V-Mann-Meldungen durch Marschner gewesen ist. Eine Antwort sei mit Hinweis auf den Schutz des Staatswohls ausgeblieben. "Die Bundesregierung muss die Frage beantworten, ob planvolle Vertuschung jetzt zur Staatswohl-Maxime geworden ist", sagt Renner und ergänzt: "Damit unterläuft der Bundesinnenminister das Aufklärungsversprechen der Kanzlerin."

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Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

Konsequente Ächtung von Rassismus! #Hanau

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