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Quelle: www.deutschlandfunk.de

Bundesweite Serie rechtsextremer Gewaltandrohungen

Bomben- und Morddrohungen: 78 Drohschreiben wurden in der letzten Woche an Personen und Institutionen geschickt, die sich gegen Rechtsextremismus positioniert haben. Die Staatsanwaltschaft Berlin leitet nun Ermittlungen ein. Sie richten sich derzeit noch gegen Unbekannt.

Martina Renner ordnet die Schreiben so ein: „Der Sprachduktus ist bekannt. Wer Drohbriefe bekommt aus der extremen Rechten: Das sind Verschwörungstheorien, das ist offener Rassismus, und das sind immer wieder auch diese Vernichtungsphantasien, die hier zusammenfließen. Und natürlich der Bezug auf den historischen Faschismus, den Nationalsozialismus.“

Sie ist überzeugt, dass die Gewaltdrohungen ernst genommen werden müssen. „Zum einen handelt diese Szene seit vielen Jahrzehnten nach der Maxime ‚Taten statt Worte‘ und zum anderen wissen wir, wie viele Waffen dort kursieren, wie viele Sprengsätze dort aufgefunden werden bei Durchsuchungen und ähnliches mehr.“ Audiolink

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Martina Renner

Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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