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Quelle: www.berliner-zeitung.de

Die Trauer, die Fragen, die Angst: Die Bilder vom Breitscheidplatz bleiben

Warum Amri trotzdem nicht gestoppt werden konnte, obwohl ihn Polizei und Geheimdienst im Visier hatten, ist bis heute unklar.

Dass Amri Helfer für den Anschlag hatte und dass er auch bei der Flucht unterstützt wurde, das vermuten Ermittler schon lange, konnten es aber bislang nicht beweisen. Klar ist, dass Amri in ein terroristisches Netzwerk eingebunden war – möglicherweise schon vor seiner Ankunft in Deutschland. Bereits Anfang 2016 hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz Erkenntnisse, dass er plante, Kalaschnikows für einen einen Anschlag zu kaufen.

"Die Bundesregierung tut alles, um die Aufklärungsarbeit des Ausschusses im wichtigsten Punkt zu blockieren", sagte die Linke-Obfrau im Untersuchungsausschuss, Martina Renner, der Berliner Zeitung. "Wir wollen wissen, wie der konkrete Arbeitsauftrag in Bezug auf Amri für die V-Leute war und was diese dann an den Inlandsgeheimdienst weitergegeben haben."

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Martina Renner

Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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