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Quelle: tueringer-allgemeine.de/18.09.2017/Dokumentation

Für Thüringen im Bundestag - Die große Bilanz der 18 Abgeordneten   

Sieben Frauen und elf Männer haben Thüringen in der zu Ende gehenden Wahlperiode im Deutschen Bundestag vertreten. Neun – sie alle waren direkt in den Wahlkreisen gewählt – kamen von der CDU, fünf von der Linken, drei von den SPD und eine von den Grünen.

Das heißt: Ein Dutzend Abgeordnete gehörten Regierungsfraktionen an, der Rest kämpfte sich durch die Opposition. Entsprechend unterschiedlich gestaltete sich ihr Abstimmungsverhalten und ihre Möglichkeiten, ihre eigene Agenda durchzusetzen oder Gutes für den Wahlkreis zu tun.

Wenn man bedenkt, dass mehr als 600 Abgeordnete dem aktuellen Bundestag angehören, konnten sich die 18 aus Thüringen recht gut platzieren. Eine Fraktionsvorsitzende, mehrere Vize-Fraktionschefs, einen Parlamentarischen Geschäftsführer und eine Parlamentarische Staatssekretärin: Für ein kleines Land wie Thüringen ist das gar nicht so schlecht.

Martina Renner (Linke)

Sie hatte 2013 als Neuling kein bedeutendes Amt in ihrer Linke-Fraktion abbekommen. Doch sie durfte Mitglied in ihrem Wunschgremium werden: dem Innenausschuss. Dort machte sich Martina Renner schnell einen Namen, in dem sie vor allem die Themen besetzte, die sie schon aus ihrer Zeit im Landtag kannte, Rechtsradikalismus, NSU, Geheimdienst. Da sie, im Unterschied zu vielen ihrer Genossen, die Medienmechanismen beherrscht, fand sie auch in der überregionalen Presse Aufmerksamkeit, jedenfalls mehr als ihre Thüringer Kollegen.

Auch im Untersuchungsausschuss, der sich mit der Spitzelei durch den amerikanischen Geheimdienst NSA und der dabei geleisteten Hilfestellung durch den Bundesnachrichtendienst befasste, konnte sie sich als eine der wichtigeren Stimmen der Opposition im Parlament profilieren.

Renner durfte in den ersten vier Jahren im Bundesparlament ihr Potenzial zeigen – weshalb sie auch dieses Mal als Thüringer Spitzenkandidatin der Linke antritt.

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Martina Renner

Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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