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Quelle: www.jungle.world

In Freundschaft entkoppeln

Die AfD will sich vorsorglich von einigen allzu auffälligen rechts­extremen Funktionären und Gruppen trennen, um eine mögliche Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz abzuwenden. An der Haltung des rechtsnationalen Parteiflügels ändert dies nichts.

Jüngst wurde der Deutschen Welle eine Sprachaufnahme zugespielt, in der Lars Steinke in geschichtsrevisionistischer Manier den Überfall der Nationalsozialisten auf Polen 1939 rechtfertigt. Es sei "Geschichtsfälschung", das Geschehen als Angriffskrieg zu bezeichnen, "jeder andere Politiker hätte genau wie Hitler gehandelt und wäre einmarschiert«. Wieder gab es viel Kritik. Martina Renner sagte dazu, Steinke sei kein Einzelfall und "schlicht und ergreifend ein Neonazi". Er stehe "für all die extremen Rechten in der AfD, die die Partei ideologisch dominieren".

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Martina Renner

Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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