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Quelle: taz.de/24.01.2015/Dokumentation

„Keine Schnittmenge nach links“

Auf die Frage nach der angemessen Reaktion auf Pepita sagte die Bundestagsabgeordnete im Interview mit der Tageszeitung: "Mit einer klaren Gegenposition. Wir müssen selbst alternative und attraktive Modelle entwickeln, wie wir auf die gesellschaftliche Krise reagieren. Einige in meiner Partei halten Pegida für anschlussfähig nach links. Das stimmt nicht. Pegida formuliert nicht einfach nur Systemkritik und Politikverdruss, sondern lebt von der Vorstellung eines homogenen, christlichen Abendlands. Die Stoßrichtung richtet sich gegen Flüchtlinge, Linke und alle, die gesellschaftliche Vielfalt leben.

Damit hat die vermeintliche „Systemkritik“ von Pegida einen völkischen und autoritären Kern. Deshalb gibt es da keine Schnittstellen nach Links. Das heißt nicht, reale soziale Ängste zu ignorieren, das hat die Linke noch nie getan. Sie ist Interessenspartei der Abgehängten und Ausgegrenzten, sie ist Interessenspartei des Ostens, sie ist da verankert und ansprechbar. Ob dies so bleibt, entscheidet sich nicht daran, ob mit „Pegida-Anhängern“ geredet wird. Sondern das ist eine Frage glaubwürdiger Politik – auch in den Parlamenten."

Das komplette Interview in der taz finden Sie hier.


Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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