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Konkrete Anstrengungen statt Absichtserklärungen

Der Ministerpräsident des Landes Thüringen hat heute den Bundestag besucht und im Plenum eine wegweisende Rede zum Antrag der Linken „Ostdeutsche Lebensleistungen anerkennen“ gehalten. Statt bloßer Absichtserklärungen der Koalition für einen Härtefallfonds für geschiedene DDR-Frauen müssen im 30. Jahr nach der deutsch-deutschen Grenzöffnung endlich konkrete Anstrengungen für soziale Gerechtigkeit folgen, um die Altersarmut der Frauen zu verhindern. Dies gilt auch für die Gruppe der damals entlohnten mithelfenden Ehefrauen im privaten Handwerksbetrieb, die in der alten BRD als Lohngruppe unbekannt waren. Im Gegensatz zu Ramelows Rede kamen andere Beiträge der Fraktionen einem Schlag ins Gesicht der Betroffenen gleich. Vielen Dank an Bodo Rameow, DIE LINKE kämpft für gleiche Renten, Löhne und Lebensqualität in Ost und West.


Martina Renner

Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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