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Quelle: ndr.de/31.08.2016/Dokumentation

Landtagswahl in MV: Das rechte Netz der AfD

Die Alternative für Deutschland (AfD) blickt optimistisch auf die am Sonntag anstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Die Partei hat in den vergangenen zwei Jahren in der Gunst der Wähler stark zugelegt. Eine aktuelle ARD-Umfrage sieht den Landesverband mit einem Stimmenanteil von 21 Prozent als drittstärkste Kraft - nur einen Prozentpunkt hinter der CDU. Damit hätte die AfD ihre Stimmen in Mecklenburg-Vorpommern innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren beinahe verzehnfacht. Die rechtsextreme NPD hatte zudem angekündigt, keine Direktkandidaten aufzustellen - in Sachen Erststimme dürfte die AfD davon zusätzlich profitieren.

Es deutet also vieles darauf hin, dass die AfD als Neuling gleich mindestens mit einem Dutzend Parlamentssitzen in den Schweriner Landtag einziehen könnte. Einige der Kandidaten stehen offen oder verdeckt in einem engen Kontakt zur rechtsextremen Szene. Diese Nähe zeigte sich zum Beispiel im Juni 2016: Der Besitzer von Schloss Jessenitz in Lübtheen hatte zu einer Spendenveranstaltung geladen, um für finanzielle Unterstützung des AfD-Wahlkampfs in Mecklenburg-Vorpommern zu werben. Sogar der stellvertretende Vorsitzende der Bundes-AfD, Alexander Gauland, schaute vorbei.

Gastgeber an jenem Abend war Philip Steinbeck: Er und seine Frau sind beide Mitglieder der AfD. Der Unternehmer und Schlossherr war bereits zur Studienzeit Mitglied einer rechten, schlagenden Studentenverbindung. Nach Abbruch seines Jurastudiums wechselte er in die Politik und arbeitete in den 1990er Jahren zunächst in Schleswig-Holstein für die rechtsextreme "Deutsche Liga für Volk und Heimat" (DLVH). Die Splitterpartei sorgte für Aufruhr, als sie eine Prämie für die Meldung illegaler Einwanderer ausloben wollte.

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Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz. Für die Bundestagswahl kandidiert sie im Wahlkreis 190 (Unstrut-Hainich-Kreis, Wartburgekreis/Eisenach)

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