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Martina Renner

Martina Renner zum Urteil des sächsischen Sportgerichts

Der DFB stellt sich mit seinem Schweigen zur Verurteilung des Roten Stern Leipzig e. V. durch das Sportgericht des sächsischen Fußballverbandes de facto auf die Seite der rechten Angreifer aus den Reihen des TSV 1862 Schildau. DFB und sächsischer Fußballverband müssen endlich Position beziehen und klarstellen, dass antifaschistische Transparente in Stadien keine sportrechtlichen Verstöße sind, sondern ein wichtiges und hochwillkommenes Engagement. Eine Antwort auf meinen offenen Brief an den DFB habe ich bis heute nicht erhalten. So läuft der Fußballbund nicht erst seit heute Gefahr, dass seine Projekte gegen Rassismus zu reinen Schaufensterveranstaltungen verkommen. Und der sächsische Verband ist mehr als nur auf dem rechten Auge blind, wenn das Sportgericht den Gewaltausbruch von Neonazis, die Hitlergrüße und antisemitischen Parolen mit einer geringen Geldbuße ahndet. Zumal die gleichzeitige Bestrafung des Roten Sterns eine unsägliche Botschaft der Gleichsetzung darstellt, wie sie zuletzt auch der Nordostdeutsche Fußballverband gegen den SV Babelsberg 03 aussandte, nachdem dort Cottbuser Neonazis beim Auswärtsspiel randalierten. Von solch Angriffen und diesem Wegschauen sind auch andere Vereine wie Chemie Leipzig betroffen. Umso notwendiger sind Kampagnen wie „Nazis raus aus den Stadien“, damit das Gleichsetzen und Schweigen der Offiziellen endlich ein Ende hat.


Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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