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Quelle: blogs.taz.de

Mitglieder von Elitetruppe auf rechten Abwegen?

Bei geplantem Massenmord wäre doch ein wenig Einsatz wünschenswert. Aufklärung zu Hannibal überfällig.

Im letzten Herbst hatten wir bereits über „rechte Umtriebe“ bei den Elitekämpfern des Kommando Spezialkräfte KSK berichtet. Auch damals hatten wir uns gewundert, dass nach 18 Monaten Ermittlungsarbeit von Bundeswehr und MAD keine Konsequenzen folgten. Das ist auch jetzt nicht der Fall. Heißt das, dass es sich nur um einen „Spaß aus jugendlichem Leichtsinn“ gehandelt habe?

Nein, weit gefehlt: Eine mehrere Hundert Mitglieder umfassende Verschwörergruppe unter dem Namen Hannibal, u.a. Elitekämpfer des Kommando Spezialkräfte KSK hätten eine „Schwarze Reichswehr“ (Focus) gebildet, die letztendlich die Errichtung einer faschistischen Diktatur in der Bundesrepublik vorbereiten würde.

Diese Beschreibung übersteigt noch die NSU 2.0 in der Frankfurter Polizei, über die wir vor kurzer Zeit berichten mussten (Polizisten tummelten sich unter NSU2.0 im Netz ). Die Bundestagsabgeordnete Martina Renner twittert zu der Verschwörergruppe Hannibal: „Die Mitglieder dieses Netzwerks sollten am Tag X die Zielpersonen auf den Listen zu Hause abzuholen. Sie werden in LKWs eingeladen, an einen bestimmten Ort gefahren – und dort erschossen. Das war wohl der Plan.“

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Martina Renner

Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

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