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Martina Renner

Neonazis in Gotha erfolgreich blockiert

Das "Bündnis gegen Rechts" hat in Gotha gemeinsam mit hunderten Gegendemonstrant_innen erfolgreich den Aufmarsch von rund 240 Neonazis blockiert. Damit konnte das rassistische "Bündnis Zukunft Landkreis Gotha" nicht wie geplant Richtung Innenstadt ziehen, sondern musste eine gekürzte Route in Kauf nehmen. "Dank des Engagements hunderter Gegendemonstrant_innen mussten die Neonazis ihre Route immer wieder ändern und schließlich verkürzen", so die Bundestagsabgeordnete Martina Renner, die sich vor Ort an den Protesten beteiligte.   

Renner erinnerte in ihrer Rede an den 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald und den Schwur von Buchenwald, der kein Appell, sondern Anleitung zum Handeln sei. "Bei aller Freude über den gelungenen und breiten Protest. Etwa 250 Neonazis von Hooligans bis zur Partei "Die Rechte" hetzten gegen Flüchtlinge und bedrohten am Rand des Aufmarsches Pressevertreter_innen", erklärte Renner. Angesichts der vielen Angriffe auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte müsse aktive Solidarität geübt werden. Auch wenn die Situation an die rassistischen Übergriffe zu Beginn der 1990er Jahre erinnere, Hoyerswerda, Mölln, Solingen und Rostock-Lichtenhagen dürften sich nicht wiederholen.


Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung im Beirat des Bündnis für Demokratie und Toleranz vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz.

Konsequente Ächtung von Rassismus! #Hanau

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