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Quelle: taz.de/20.01.2015/Dokumentation

Schmerz der Erinnerung

Im Saal A 101 herrscht zwischen Fragen und Antworten betroffenes Schweigen. Im NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht München schildern Sandro A. und Melih K. die Verletzungen, die sie durch einen mit Nägeln gefüllten Sprengsatz in der Kölner Keupstraße erlitten: Sie sprechen von über 100 Glassplittern im Gesicht, von Verbrennungen, von den Nägeln, die sich in ihre Knochen bohrten.

Die Erschütterung und das Entsetzen unten den Zuschauern und Journalisten entlädt sich kurz, als Melih K. sagt: Eine Nagelbombe in einer Straße, in der Migranten leben – dass das Nazis gewesen sein müssen, sei doch offensichtlich: „Da brauch man kein Ermittler zu sein“. Von der Empore kommt Applaus. „Das ist keine Kundgebung“, ermahnt der Vorsitzende Richter Manfred Götzl das Publikum.

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Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz. Für die Bundestagswahl kandidiert sie im Wahlkreis 190 (Unstrut-Hainich-Kreis, Wartburgekreis/Eisenach)

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