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Quelle: Frankfurter Rundschau/30.09.2014/Dokumentation

„Verstehen, wie es dazu kommen konnte“

Neonazis ermorden einen Mann in Kassel und ein Verfassungsschützer ist am Tatort. Das dies reiner Zufall war, sei bis heute nicht belegt, sagte Journalist Dirk Laabs am Montagabend. Der NSU-Experte war gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Petra Pau, Martina Renner (beide Die Linke), Hans-Christian Ströbele (Die Grünen) und dem Rechtsanwalt Alexander Kienzle zu einer Podiumsdiskussion nach Frankfurt gekommen. Anlässlich des Untersuchungsausschuss zum NSU in Hessen, der nun seine Arbeit aufnimmt, hatten Rosa-Luxemburg-Stiftung und Linkspartei zu der Diskussion geladen. Moderiert wurde der Abend im vollbesetzten Foyer des Theaters Willy Praml von Hanning Voigts von der Frankfurter Rundschau.

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Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz. Für die Bundestagswahl kandidiert sie im Wahlkreis 190 (Unstrut-Hainich-Kreis, Wartburgekreis/Eisenach)

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