Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Martina Renner

Was tun gegen die Alternative für Deutschland!?

Martina Renner diskutierte am 12. September in der Kleinen Synagoge in Erfurt mit dem Sozialwissenschaftler Alexander Häusler und Susanne Hennig-Wellsow, der Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Thüringer Landtag.

Martina Renner eröffnete die Diskussion mit einer Sondierung des Feldes, auf dem die Auseinandersetzung mit der AfD geführt wird. Indem sie auf die Sarrazin-Debatte, die konstant hohen Zustimmungswerte zu rassistischen Aussagen und die Umarmungsstrategie der Regierungskoalition verwies, stellte sie die Bedingungen heraus, unter denen die AfD erfolgreich sein konnte. Susanne Hennig-Wellsow illustrierte dann konkret das Auftreten der AfD im parlamentarischen Raum. "Provokant, destruktiv und antidemokratisch" charakterisierte Hennig-Wellsow die Aktivitäten der AfD. Hieran schloss Alexander Häusler vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus an, indem er die AfD als „Anti-Partei“ charakterisierte, die darum bemüht ist, Anti-Establishment-Protest von rechts zu organisieren. Dass dieses Angebot insbesondere von Arbeiter/innen und Angestellten angenommen wird, bedeutet für die Partei DIE LINKE eine besondere Herausforderung, so Häusler.

Dieser Herausforderung zu begegnen, so waren sich Renner und Hennig-Wellsow in einer zweiten Runde einig, bedeutet mehr als nur den Protest gegen die AfD zu organisieren.
Da die AfD Ausdruck einer Verschiebung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse nach rechts ist, muss eine Antwort von links auch die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse als Ganzes im Blick haben. "Die Auseinandersetzung mit der AfD ist deshalb immer auch ein Kampf um die Deutungshoheit in der sozialen Frage", so Martina Renner.


Martina Renner ist stellvertretende Parteivorsitzende und Mitglied des Bundestages, im Innenausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. Sie ist im Kuratorium der Bundeszentrale für Politische Bildung vertreten sowie Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag und Obfrau im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz. Für die Bundestagswahl kandidiert sie im Wahlkreis 190 (Unstrut-Hainich-Kreis, Wartburgekreis/Eisenach)

Konsequente Ächtung von Rassismus! #Hanau

der rechte rand

Aktuelle Parlamentarische Initiativen


Skandalisierung der Entscheidungspraxis der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge im Rückblick

Antwort der Bundesregierung (19/32466) auf die Kleine Anfrage (19/32057) der Linksfraktion Weiterlesen


Martina Renner

Politisch motivierte Kriminalität-rechts im Juli 2021

Antwort der Bundesregierung (19/32465) auf die Kleine Anfrage (19/32184) der Linksfraktion Weiterlesen