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Quelle: www.kontraste.de

Alles, was Sie sagen kann gegen Sie verwendet werden

Amazons digitaler Sprachassistent Alexa hört ständig mit und Konversationen mit dem Gerät werden als Audio- und Textdateien unbegrenzt gespeichert. Was datenschutzrechtlich problematisch ist, wird nun noch heikler, denn das Innenministerium möchte, dass Ermittler Alexa künftig für ihre Arbeit nutzen können. Deutsche Nachrichtendienste können schon heute über ihre Partner in den USA auf Alexa-Abhörmaterial zugreifen.

Das ARD-Magazin Kontraste hat die Nachrichtendienste gefragt, ob sie schon heute in der Lage sind, Amazons "Echo" Lautsprecher als Wanze zu nutzen. Der BND will nichts dazu sagen und das Bundesamt für Verfassungsschutz verweist darauf, dass es laut Gesetz das Recht zur Wohnraumüberwachung habe.

Der Bundestags-Abgeordneten Martina Renner verweigert die Bundesregierung die Antwort auf eine gleichlaufende Frage, denn dann wäre diese Fähigkeit öffentlich und damit verloren und "kein Ersatz durch andere Instrumente möglich". Videolink

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