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Martina Renner

Nach einem vor Ort Besuch an der ungarisch-serbischen Grenze fordert Martina Renner

„Die Flüchtlingslager an der ungarisch-serbischen Grenze müssen sofort geschlossen und die Flüchtlinge nach Österreich gebracht werden.“

Rund 2.000 überwiegend syrische Flüchtlinge befinden sich in Röszke an der ungarisch-serbischen Grenze in einer Art Freiluftgewahrsam durch die ungarische Polizei, berichtet Martina Renner.

„Die Flüchtlingslager an der ungarisch-serbischen Grenze müssen sofort geschlossen und die Flüchtlinge nach Österreich gebracht werden.“

Rund 2.000 überwiegend syrische Flüchtlinge befinden sich in Röszke an der ungarisch-serbischen Grenze in einer Art Freiluftgewahrsam durch die ungarische Polizei, berichtet Martina Renner, die sich mit einer Anwältin des Republikanischen Anwälte- und Anwältinnenvereins (RAV) vor Ort über die Situation der Bürgerkriegsflüchtlinge informiert.

„Die Geflüchteten haben kaum Zelte – viele haben die Nacht unter freiem Himmel, ohne Wärme, ohne medizinische Versorgung und unter katastrophalen hygienischen Zuständen verbracht“, hat Martina Renner beobachtet. Auch die Essensversorgung basiere nur auf Spenden von Flüchtlingshelfern.
 
„Die Behandlung der Flüchtlinge in Röszke ist so menschenunwürdig und kindeswohlgefährdend, dass die Lager sofort geschlossen werden und die Menschen nach Österreich gebracht werden müssen“, betont Martina Renner. Ungarn als Mitglied der Europäischen Union müsse sich an die internationalen Genfer Flüchtlingskonventionen und EU-Menschenrechtskonventionen halten.