Martina Renner

Mitglied des Deutschen Bundestages

Quelle: DBT/Stella von Saldern

 

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Zu meiner Person

Persönliche Angaben

  • Geboren März 1967 in Mainz
  • Verheiratet
  • zwei Kinder
  • Kulturwissenschaftlerin


Über mich

Als Konservative „die geistig moralische Wende” während der Kohl-Ära der 1980er Jahre in der alten Bundesrepublik ausriefen, entschied ich mich als 16-Jährige, aktiv für eine solidarische, bürgerrechtsorientierte und emanzipatorische Politik einzutreten. Nach vielen spannenden Jahren in studentischen Interessenvertretungen und sozialen Bewegungen führte mein Weg zur PDS, der ich 1998 beitrat. Gerade weil mein Geburtsort, mein Studienort und mein heutiger Lebensmittelpunkt in verschiedenen Bundesländern liegen, sind mir West- und Ostperspektiven und Biografien gleichermaßen vertraut.

Ohnehin gilt: Ob West, Nord oder Ost - Politik für soziale Gerechtigkeit ist überall notwendig. Als Innenpolitikerin erhebe ich meine Stimme dort, wo Freiheits- und Bürgerrechte auf dem Altar einer hysterischen Sicherheitspolitik geopfert werden. Als LINKE müssen wir deutlich machen: der Abbau des Sozialstaates und der Ausbau eines obrigkeitshörigen Ordnungsstaates sind zwei Seiten einer Medaille. Freiheit und soziale Gerechtigkeit als Einheit zu denken, muss die Antwort auf diese Entwicklung sein. Diese Auseinandersetzung im Parlament und in den sozialen Bewegungen zu führen, bleibt mein Credo.
Dazu gehört auch, dass ich mich seit mehr als zwei Jahrzehnten gegen Neonazis, Rassismus und für eine offene Gesellschaft engagiere. Wichtig ist mir weiterhin, publizistisch und als Referentin in diesem Bereich zu wirken. Als Landesvorstandsmitglied im Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten e.V. übernehme ich bewusst eine Rolle als Mittlerin zwischen den ZeitzeugInnen der NS-Verfolgung und des Widerstands und heutigen Jugendlichen. Vermittler der politischen Bildung sind auch die parteinahen Stiftungen, daher engagiere ich mich in der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen. Hier wohne ich auch mit Familie – in einem kleinen Dorf am Rand des Thüringer Waldes.


Beruflicher Werdegang

Nach meinem Studium der Philosophie, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft und Biologie an der Universität Bremen arbeitete ich zwei Jahre in Bremen als Bildungs- und Öffentlichkeitsreferentin beim "Deutsch-Kurdischen Freundschaftsverein e.V." und von 1998 bis 2002 als Kulturmanagerin im "Stadtteilkulturzentrum Fuhrpark".  Ab 2002 war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fraktion Die LINKE im Thüringer Landtag für innenpolitische Themen zuständig und wurde dann 2009 zur Abgeordneten im Thüringer Landtag gewählt. Zu meinen Funktionen als Landtagsabgeordnete gehörte auch das Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und innenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Außerdem war ich ab 2012 Obfrau der LINKEN im NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages, bis ich im September 2013 für den Wahlkreis 192 (Gotha) in den Bundestag gewählt wurde. Hier bin ich Obfrau der LINKEN im NSA-Untersuchungsausschuss und ordentliches Mitglied im Innenausschuss sowie Sprecherin für antifaschistische Politik.


Mein Lebensmotto

„Keinen verderben lassen, auch nicht sich selbst, jeden mit Glück zu erfüllen, auch sich, das ist gut.” (Bertolt Brecht)

Politik nicht für Menschen, sondern mit Menschen machen. Keinen zurücklassen und keinen übersehen. Sich selbst treu bleiben und doch Veränderung zulassen. Intellektuelle Anstrengungsbereitschaft und Bodenhaftung in Einklang bringen und das Lachen nicht verlernen.

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Martina Renner

7h Martina Renner
@MartinaRenner

Antworten Retweeten Favorit Ich habe es immer so gesehen wie auch in der Rede zum #BKA-Gesetz gesagt: martinarenner.de/index.php?id=3…


Martina Renner

7h Martina Renner
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Antworten Retweeten Favorit Angesichts rassistischen Motiv des Attentäters vom Massaker im OEZ #München: wann korrigiert BReg bisherige Einordnung als NICHT PMK-Rechts?


Martina Renner

7h Martina Renner
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Antworten Retweeten Favorit "Dschihad-Braut"? Dem @SPIEGELONLINE geht es ja finanziell schlecht aber ein Theweleit "Männerphantasien" dürfte no… twitter.com/i/web/status/8…