Festnahmen im Komplex Knockout 51 sind nur konsequent – Ermittlungsdruck auf Rechtsterroristen aufrechterhalten!

Martina Renner
Martina RennerNeuNSU/AntifaschismusPM

„Ich begrüße das Festhalten des Generalbundesanwaltes an der Einschätzung der neonazistischen Gruppierung ‚Knockout 51‘ als terroristische Vereinigung. Der Ermittlungsdruck gegen ihre Mitglieder und Unterstützer*innen muss weiterhin aufrechterhalten werden.“ Damit reagiert Martina Renner auf die heutigen Hausdurchsuchungen durch Beamte des Bundeskriminalamts in vier Objekten in Eisenach und Erfurt bei langjährig aktiven Neonazis mit Verbindungen in die gewaltbereite neonazistische Kampfsportgruppe „Knockout 51“. Unter den Verhafteten befindet sich der Eisenacher Stadtrat und Thüringer Funktionär der mittlerweile in „Die Heimat“ umbenannten NPD, Patrick Wieschke. Ihm wird die Unterstützung von „Knockout 51“ als kriminelle und terroristische Vereinigung vorgeworfen. Den beiden ebenfalls verhafteten Marvin W. aus Eisenach und Kevin N. aus Erfurt wird die Mitgliedschaft bei „Knockout 51“ als kriminelle und terroristische Vereinigung vorgeworfen. „Die Verhaftung der drei mutmaßlichen Mitglieder und Unterstützer der neonazistischen Kampfsportgruppe ist nur konsequent, schließlich gehörten sie bislang zu den zehn gesondert Verfolgten im „Knockout 51“-Komplex. Das Ziel, vermeintlich politische Gegner*innen so zu provozieren, dass eine Tötung als Notwehr gerechtfertigt werden könnte, ist ein deutliches Zeichen für das rechtsterroristische Vorgehen dieser Gruppe“ so Martina Renner, MdB für Eisenach.