Drohungen des IS sind bitterer Ernst

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Die Terrormiliz Islamischer Staat nimmt nach Moskau nun Ziele im Westen und in Israel ins Visier. In Deutschland wird die Lage von Experten als ernst eingeschätzt. Die Union macht Grüne und FDP für Lücken in der Abwehrbereitschaft verantwortlich. Die Linke richtet den Blick auf die Türkei.

Die innenpolitische Sprecherin der Gruppe der Linken im Bundestag, Martina Renner, erklärte, es sei wichtig, bei der Bekämpfung islamistischen Terrors „in internationalen Netzwerken zu denken und auch Geld- und Waffenbeschaffungswege auszuleuchten“. „Außen- wie sicherheitspolitisch muss endlich die Rolle der Türkei als Transitland des Dschihad kritisch analysiert werden.“

Die besondere Gefährdung jüdischer beziehungsweise israelischer Einrichtungen stehe im direkten Zusammenhang wachsender antisemitischer Gewalt und Anschlagsdrohungen nicht nur durch den IS, „sondern zum Beispiel auch durch Schergen des Iran“, sagte Renner. 

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