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„Was ihr da abfeiert, ist nicht links“: Antifa-Sprecherin der Linkspartei findet in Hildesheim klare Worte für Hamas-Fans

Quelle: www.hildesheimer-allgemeine.de
NeuNSU/AntifaschismusPresse über mich (-)RechtsVor Ort

Martina Renner ist Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und dort Sprecherin für antifaschistische Politik. Gruppen wie Young Struggle aus Hildesheim wirft sie vor, Antifa-Symbole offensichtlich falsch zu verstehen.

 

Sie wurden im Bundestag mal zur Ordnung gerufen, weil Sie einen Antifa-Sticker an der Kleidung trugen. Würden sie den heute immer noch tragen?
Martina Renner: Ja, selbstverständlich. Bei der Linken bin ich Sprecherin für antifaschistische Politik und ich bin stolz, dass meine Partei in den Parlamenten auch Abgeordnete hat, die sich um den Kampf gegen Rechts bemühen.

Sie meinen, dass der Kampf gegen Rechts aktuell wichtiger denn je ist?

Ja. Früher, in den 1990er-Jahren gab es dieses rechte Konzept von einem Rassenkrieg. Mit Anschlägen sollten Migranten terrorisiert und die Politik unter Druck gesetzt werden. Dieses Konzept gibt es immer noch, aber es ist noch etwas dazugekommen: Die Idee vom Tag X. Da soll dann mit Waffengewalt die Demokratie abgeschafft werden. Allein der Generalbundesanwalt führt da aktuell 32 Verfahren, überwiegend wegen solcher Umsturz-Pläne.

In den aktuellen Debatten scheint Antisemitismus das größere Problem zu sein …

Wir haben in den letzten Jahren eine Zunahme an antisemitischen Gewalttaten gesehen. Wir hatten schon vor den Terroranschlägen der Hamas ein Antisemitismusproblem in Deutschland - nicht nur an den Rändern, sondern auch in der Mitte. Wir brauchen da ein gesellschaftliches Schutzkonzept.

Stichwort Gesellschaft: In vielen Diskussionen gibt es diese Tendenz, immer einer bestimmten Gruppe in der Gesellschaft alle Schuld zu geben, zum Beispiel beim Antisemitismus.

Es geht leider immer darum, den Antisemitismus bei den anderen zu suchen. Statistisch kommt die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden zu 80 Prozent von der extremen Rechten. Wir dürfen aber nicht darauf zeigen und uns einfach zurücklehnen. Es gibt auch islamistischen Antisemitismus in Deutschland oder Antisemitismus aus der bürgerlichen Mitte.

In Hildesheim hat zuletzt die Gruppe Young Struggle Schlagzeilen gemacht. Die teilen in den sozialen Medien etwa Videos von Sprechchören mit „From the River to the Sea“. Dort wird also das Existenzrecht Israels verneint - und aus diesen Gruppierungen tragen aber auch einige Antifa-Symbole.

Solche Embleme sind nicht urheberrechtlich geschützt. Aber ich würde diesen Leuten, die sich auch noch als Linke bezeichnen, sagen: Das, was ihr da abfeiert, ist nicht links. Die Hamas ist das Gegenteil von links. Sie ist frauenfeindlich, autoritär und auch nach innen gewalttätig, man weiß vom angsteinflößenden Geheimdienst und dessen Bestrafungsaktionen. Wer sich auf diesen Terror bezieht, weil das eine angebliche Befreiungsaktion sei, dem kann ich sagen: Das ist nicht links.

Das Gespräch finden Sie auch hier Einen Bericht der LINKEN Hildesheim gibt es hier

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Repression hat eine starke Lobby im Innenministerium. Ursachenbekämpfung Prävention und Integration nicht. Mittelkürzungen bei der politischen Bildung, der Antisemitismusbekämpfung, der Datensicherheit oder der Migrationsberatung wurden allein, wenn auch nicht vollständig, und manchmal gar nicht auf öffentlichen Druck hin korrigiert. Weiterlesen

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Martina Renner ist Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und dort Sprecherin für antifaschistische Politik. Gruppen wie Young Struggle aus Hildesheim wirft sie vor, Antifa-Symbole offensichtlich falsch zu verstehen.

 

Sie wurden im Bundestag mal zur Ordnung gerufen, weil Sie einen Antifa-Sticker an der Kleidung trugen. Würden sie den heute immer noch tragen?
Martina Renner: Ja, selbstverständlich. Bei der Linken bin ich Sprecherin für antifaschistische Politik und ich bin stolz, dass meine Partei in den Parlamenten auch Abgeordnete hat, die sich um den Kampf gegen Rechts bemühen.

Sie meinen, dass der Kampf gegen Rechts aktuell wichtiger denn je ist?

Ja. Früher, in den 1990er-Jahren gab es dieses rechte Konzept von einem Rassenkrieg. Mit Anschlägen sollten Migranten terrorisiert und die Politik unter Druck gesetzt werden. Dieses Konzept gibt es immer noch, aber es ist noch etwas dazugekommen: Die Idee vom Tag X. Da soll dann mit Waffengewalt die Demokratie abgeschafft werden. Allein der Generalbundesanwalt führt da aktuell 32 Verfahren, überwiegend wegen solcher Umsturz-Pläne.

In den aktuellen Debatten scheint Antisemitismus das größere Problem zu sein …

Wir haben in den letzten Jahren eine Zunahme an antisemitischen Gewalttaten gesehen. Wir hatten schon vor den Terroranschlägen der Hamas ein Antisemitismusproblem in Deutschland - nicht nur an den Rändern, sondern auch in der Mitte. Wir brauchen da ein gesellschaftliches Schutzkonzept.

Stichwort Gesellschaft: In vielen Diskussionen gibt es diese Tendenz, immer einer bestimmten Gruppe in der Gesellschaft alle Schuld zu geben, zum Beispiel beim Antisemitismus.

Es geht leider immer darum, den Antisemitismus bei den anderen zu suchen. Statistisch kommt die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden zu 80 Prozent von der extremen Rechten. Wir dürfen aber nicht darauf zeigen und uns einfach zurücklehnen. Es gibt auch islamistischen Antisemitismus in Deutschland oder Antisemitismus aus der bürgerlichen Mitte.

In Hildesheim hat zuletzt die Gruppe Young Struggle Schlagzeilen gemacht. Die teilen in den sozialen Medien etwa Videos von Sprechchören mit „From the River to the Sea“. Dort wird also das Existenzrecht Israels verneint - und aus diesen Gruppierungen tragen aber auch einige Antifa-Symbole.

Solche Embleme sind nicht urheberrechtlich geschützt. Aber ich würde diesen Leuten, die sich auch noch als Linke bezeichnen, sagen: Das, was ihr da abfeiert, ist nicht links. Die Hamas ist das Gegenteil von links. Sie ist frauenfeindlich, autoritär und auch nach innen gewalttätig, man weiß vom angsteinflößenden Geheimdienst und dessen Bestrafungsaktionen. Wer sich auf diesen Terror bezieht, weil das eine angebliche Befreiungsaktion sei, dem kann ich sagen: Das ist nicht links.

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Martina Renner ist Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und dort Sprecherin für antifaschistische Politik. Gruppen wie Young Struggle aus Hildesheim wirft sie vor, Antifa-Symbole offensichtlich falsch zu verstehen.

 

Sie wurden im Bundestag mal zur Ordnung gerufen, weil Sie einen Antifa-Sticker an der Kleidung trugen. Würden sie den heute immer noch tragen?
Martina Renner: Ja, selbstverständlich. Bei der Linken bin ich Sprecherin für antifaschistische Politik und ich bin stolz, dass meine Partei in den Parlamenten auch Abgeordnete hat, die sich um den Kampf gegen Rechts bemühen.

Sie meinen, dass der Kampf gegen Rechts aktuell wichtiger denn je ist?

Ja. Früher, in den 1990er-Jahren gab es dieses rechte Konzept von einem Rassenkrieg. Mit Anschlägen sollten Migranten terrorisiert und die Politik unter Druck gesetzt werden. Dieses Konzept gibt es immer noch, aber es ist noch etwas dazugekommen: Die Idee vom Tag X. Da soll dann mit Waffengewalt die Demokratie abgeschafft werden. Allein der Generalbundesanwalt führt da aktuell 32 Verfahren, überwiegend wegen solcher Umsturz-Pläne.

In den aktuellen Debatten scheint Antisemitismus das größere Problem zu sein …

Wir haben in den letzten Jahren eine Zunahme an antisemitischen Gewalttaten gesehen. Wir hatten schon vor den Terroranschlägen der Hamas ein Antisemitismusproblem in Deutschland - nicht nur an den Rändern, sondern auch in der Mitte. Wir brauchen da ein gesellschaftliches Schutzkonzept.

Stichwort Gesellschaft: In vielen Diskussionen gibt es diese Tendenz, immer einer bestimmten Gruppe in der Gesellschaft alle Schuld zu geben, zum Beispiel beim Antisemitismus.

Es geht leider immer darum, den Antisemitismus bei den anderen zu suchen. Statistisch kommt die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden zu 80 Prozent von der extremen Rechten. Wir dürfen aber nicht darauf zeigen und uns einfach zurücklehnen. Es gibt auch islamistischen Antisemitismus in Deutschland oder Antisemitismus aus der bürgerlichen Mitte.

In Hildesheim hat zuletzt die Gruppe Young Struggle Schlagzeilen gemacht. Die teilen in den sozialen Medien etwa Videos von Sprechchören mit „From the River to the Sea“. Dort wird also das Existenzrecht Israels verneint - und aus diesen Gruppierungen tragen aber auch einige Antifa-Symbole.

Solche Embleme sind nicht urheberrechtlich geschützt. Aber ich würde diesen Leuten, die sich auch noch als Linke bezeichnen, sagen: Das, was ihr da abfeiert, ist nicht links. Die Hamas ist das Gegenteil von links. Sie ist frauenfeindlich, autoritär und auch nach innen gewalttätig, man weiß vom angsteinflößenden Geheimdienst und dessen Bestrafungsaktionen. Wer sich auf diesen Terror bezieht, weil das eine angebliche Befreiungsaktion sei, dem kann ich sagen: Das ist nicht links.

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Neonazis keine Bühne bieten

Martina Renner

Offener Brief von Martina Renner an die Bürgermeisterin Krimhild Leutloff wegen der angekündigten extrem rechten Veranstaltung am 14.02.2024 in der Ronneburger Bogenbinderhalle. Weiterlesen

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Martina Renner ist Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und dort Sprecherin für antifaschistische Politik. Gruppen wie Young Struggle aus Hildesheim wirft sie vor, Antifa-Symbole offensichtlich falsch zu verstehen.

 

Sie wurden im Bundestag mal zur Ordnung gerufen, weil Sie einen Antifa-Sticker an der Kleidung trugen. Würden sie den heute immer noch tragen?
Martina Renner: Ja, selbstverständlich. Bei der Linken bin ich Sprecherin für antifaschistische Politik und ich bin stolz, dass meine Partei in den Parlamenten auch Abgeordnete hat, die sich um den Kampf gegen Rechts bemühen.

Sie meinen, dass der Kampf gegen Rechts aktuell wichtiger denn je ist?

Ja. Früher, in den 1990er-Jahren gab es dieses rechte Konzept von einem Rassenkrieg. Mit Anschlägen sollten Migranten terrorisiert und die Politik unter Druck gesetzt werden. Dieses Konzept gibt es immer noch, aber es ist noch etwas dazugekommen: Die Idee vom Tag X. Da soll dann mit Waffengewalt die Demokratie abgeschafft werden. Allein der Generalbundesanwalt führt da aktuell 32 Verfahren, überwiegend wegen solcher Umsturz-Pläne.

In den aktuellen Debatten scheint Antisemitismus das größere Problem zu sein …

Wir haben in den letzten Jahren eine Zunahme an antisemitischen Gewalttaten gesehen. Wir hatten schon vor den Terroranschlägen der Hamas ein Antisemitismusproblem in Deutschland - nicht nur an den Rändern, sondern auch in der Mitte. Wir brauchen da ein gesellschaftliches Schutzkonzept.

Stichwort Gesellschaft: In vielen Diskussionen gibt es diese Tendenz, immer einer bestimmten Gruppe in der Gesellschaft alle Schuld zu geben, zum Beispiel beim Antisemitismus.

Es geht leider immer darum, den Antisemitismus bei den anderen zu suchen. Statistisch kommt die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden zu 80 Prozent von der extremen Rechten. Wir dürfen aber nicht darauf zeigen und uns einfach zurücklehnen. Es gibt auch islamistischen Antisemitismus in Deutschland oder Antisemitismus aus der bürgerlichen Mitte.

In Hildesheim hat zuletzt die Gruppe Young Struggle Schlagzeilen gemacht. Die teilen in den sozialen Medien etwa Videos von Sprechchören mit „From the River to the Sea“. Dort wird also das Existenzrecht Israels verneint - und aus diesen Gruppierungen tragen aber auch einige Antifa-Symbole.

Solche Embleme sind nicht urheberrechtlich geschützt. Aber ich würde diesen Leuten, die sich auch noch als Linke bezeichnen, sagen: Das, was ihr da abfeiert, ist nicht links. Die Hamas ist das Gegenteil von links. Sie ist frauenfeindlich, autoritär und auch nach innen gewalttätig, man weiß vom angsteinflößenden Geheimdienst und dessen Bestrafungsaktionen. Wer sich auf diesen Terror bezieht, weil das eine angebliche Befreiungsaktion sei, dem kann ich sagen: Das ist nicht links.

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Quelle: www.hildesheimer-allgemeine.de
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Martina Renner ist Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und dort Sprecherin für antifaschistische Politik. Gruppen wie Young Struggle aus Hildesheim wirft sie vor, Antifa-Symbole offensichtlich falsch zu verstehen.

 

Sie wurden im Bundestag mal zur Ordnung gerufen, weil Sie einen Antifa-Sticker an der Kleidung trugen. Würden sie den heute immer noch tragen?
Martina Renner: Ja, selbstverständlich. Bei der Linken bin ich Sprecherin für antifaschistische Politik und ich bin stolz, dass meine Partei in den Parlamenten auch Abgeordnete hat, die sich um den Kampf gegen Rechts bemühen.

Sie meinen, dass der Kampf gegen Rechts aktuell wichtiger denn je ist?

Ja. Früher, in den 1990er-Jahren gab es dieses rechte Konzept von einem Rassenkrieg. Mit Anschlägen sollten Migranten terrorisiert und die Politik unter Druck gesetzt werden. Dieses Konzept gibt es immer noch, aber es ist noch etwas dazugekommen: Die Idee vom Tag X. Da soll dann mit Waffengewalt die Demokratie abgeschafft werden. Allein der Generalbundesanwalt führt da aktuell 32 Verfahren, überwiegend wegen solcher Umsturz-Pläne.

In den aktuellen Debatten scheint Antisemitismus das größere Problem zu sein …

Wir haben in den letzten Jahren eine Zunahme an antisemitischen Gewalttaten gesehen. Wir hatten schon vor den Terroranschlägen der Hamas ein Antisemitismusproblem in Deutschland - nicht nur an den Rändern, sondern auch in der Mitte. Wir brauchen da ein gesellschaftliches Schutzkonzept.

Stichwort Gesellschaft: In vielen Diskussionen gibt es diese Tendenz, immer einer bestimmten Gruppe in der Gesellschaft alle Schuld zu geben, zum Beispiel beim Antisemitismus.

Es geht leider immer darum, den Antisemitismus bei den anderen zu suchen. Statistisch kommt die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden zu 80 Prozent von der extremen Rechten. Wir dürfen aber nicht darauf zeigen und uns einfach zurücklehnen. Es gibt auch islamistischen Antisemitismus in Deutschland oder Antisemitismus aus der bürgerlichen Mitte.

In Hildesheim hat zuletzt die Gruppe Young Struggle Schlagzeilen gemacht. Die teilen in den sozialen Medien etwa Videos von Sprechchören mit „From the River to the Sea“. Dort wird also das Existenzrecht Israels verneint - und aus diesen Gruppierungen tragen aber auch einige Antifa-Symbole.

Solche Embleme sind nicht urheberrechtlich geschützt. Aber ich würde diesen Leuten, die sich auch noch als Linke bezeichnen, sagen: Das, was ihr da abfeiert, ist nicht links. Die Hamas ist das Gegenteil von links. Sie ist frauenfeindlich, autoritär und auch nach innen gewalttätig, man weiß vom angsteinflößenden Geheimdienst und dessen Bestrafungsaktionen. Wer sich auf diesen Terror bezieht, weil das eine angebliche Befreiungsaktion sei, dem kann ich sagen: Das ist nicht links.

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